Feuerwehr Speyer

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Mobile Uebungsanlage zur Brandbekämpfung 09/2003

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Wenn der „Flash-Over“ droht

Auch bei der FW Speyer wird mit dem Brandcontainer trainiert

Auch bei der Feuerwehr in Speyer wird auf die ständige Aus- und Fortbildung der eigenen Mannschaft großen Wert gelegt. Zusätzlich werden die Wehren der umliegenden Gemeinden mit einbezogen, ein Angebot, das gerne angenommen wird. Vom 1. bis 5. September 2003 war der Brandcontainer der Firma Dräger zu Gast in Speyer. Die Mannschaft der Feuerwehr Speyer und zahlreicher Wehren aus dem Umland der Stadt übten das Verhalten bei gefährlichen Bränden.

Der Brandsimulator ist ein rund zehn Meter langer Container, dessen Inneres bis auf 450 Grad Celsius mittlere Raumtemperatur erhitzt werden kann. Aus zwölf Propangasflaschen kann Gas zu einzelnen „Brandherden“ geleitet werden. Puppen stellen die zu rettenden Personen dar. Per Touch-Screen-Display können die Simulationen gesteuert werden, ein kleines vergittertes Fenster erlaubt den Blick in das Innere des Containers.

Diesmal ging es beispielsweise um die Rettung zweier Verletzter aus einem geschlossenen Raum, in dem mangels Abkühlung plötzlich der gefürchtete „Flash-Over“, die Feuerwalze, auftritt. „Wir wollen, dass die Wehrleute unter möglichst realistischen Bedingungen üben können.“

Koordiniert und finanziert wurde die Übung von Dow Chemicals Speyer. Das Programm, für das acht Trainer von Dow Speyer und aus dem Rhine Center sowie Experten der Feuerwehr Baden Baden und der Leitstelle Rastatt zur Verfügung standen, fand bei den Teilnehmern großen Anklang. Es waren Mitglieder der WF DOW Speyer, den Freiwilligen Feuerwehren Speyer, Schifferstadt, Römerberg, Dudenhofen, Waldsee, Otterstadt und Lingenfeld im Einsatz. „Die realistischen Bedingungen der Übungen steigern noch ihren Wert.“ sagte einer der Teilnehmer

Andreas Haustein (Trainer WF DOW): Wir haben innerhalb dieser Woche in sieben Durchgängen knapp 150 Feuerwehrleute trainieren können. Die Aufteilung der Veranstaltung in einen theoretischen und praktischen Teil wurde von allen Teilnehmern als sehr positiv eingestuft. Durch den theoretischen Teil wurden nochmals die Einsatz- bzw. Angriffstaktiken für den Innenangriff in Erinnerung gerufen, was ebenfalls großen Anklang bei den Teilnehmern fand.

Andreas Haustein / Text und Fotos / April 2004

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